Sachsen unterstützt Medizinstudenten und angehende Fachärzte

2010.10.7

In den Medien ist ja immer wieder vom drohenden Ärztemangel in ländlichen Gegenden die Rede. Um dem entgegenzuwirken, möchte das Netzwerk „Ärzte für Sachsen“ Medizinstudenten und angehende Fachärzten die Tätigkeit in Sachsen schmackhaft machen. Hierfür wurde eine Koordinierungs- und Beratungsstelle eingerichtet, die unter anderem über die zahlreichen finanziellen Unterstützungsmöglichkeiten informiert. Diese finanziellen Unterstützungen gibt es in Form einer monatlichen Studienhilfe und auch Praktika, Famulatur und Praktisches Jahr werden von den sächsischen Kliniken honoriert und es gibt zusätzliche Vergünstigungen wie freies Essen oder freie Unterkunft.

Die finanzielle monatliche Förderung nach dem Physikum ist gestaffelt und sie erhalten diejenigen Medizinstudenten, die nach Ende des Studiums und der Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin mindestens vier Jahre als Hausarzt in einer ärztlich unterversorgten Region in Sachsen tätig sind. Zusätzlich können die Medizinstudenten in Zusammenarbeit mit einem Hausarzt noch einen Einblick in die praktische Arbeit des Berufes erlangen.

Auch Assistenzärzte werden finanziell unterstützt, wenn sie eine Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin oder zum Facharzt für Innere und Allgemeinmedizin in den Praxen niedergelassener Vertragsärzte und in Medizinischen Versorgungszentren absolvieren. Weitere Informationen kann man auf der Homepage www.aerzte-fuer-sachsen.de nachlesen.